Bremen braucht Geld
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DER SPIEGEL 8/1983
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Als Bittsteller reiste Bremens Bürgermeister Hans Koschnick vorige Woche nach Bonn. Die Regierenden der Hansestadt müssen nicht nur um den Bestand der Klöckner-Hütte fürchten (siehe Seite 98), sondern auch um die Vulkan-Werft, nach dem Schiffsbaubetrieb AG Weser die zweitgrößte Werft der norddeutschen Kommune. Die Vulkan-Werft - im Eigentum der Familie Thyssen-Bornemisza und des Landes Bremen - brauche zum Überleben schnell knapp 50 Millionen Mark, berichtete Koschnick dem Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff. Außerdem seien weitere 150 Millionen Mark an Strukturhilfe für einen Zusammenschluß von Vulkan und AG Weser erforderlich. Lambsdorff verschloß sich der Soforthilfe; erst müsse über ein Unternehmenskonzept geredet werden.