"Buffettology": Die Regeln des Aktiengurus - DER SPIEGEL
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"Buffettology" Die Regeln des Aktiengurus

Bei Aktienkäufen richtet sich Warren Buffett nach dem "Value-Ansatz" den er selber entscheidend mitgeprägt hat. Nach dem Value-Ansatz ist vor allem die Substanz eines Unternehmens wichtig - Internetfirmen, bei denen "Phantasie" eine Rolle spielt, sind für Buffett tabu.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wichtige "Buffetology"-Kriterien sind:

  • hohe Eigenkapitalrendite,

  • geringe Verschuldung,

  • kontinuierliches Gewinnwachstum,

  • leicht verständliches Geschäft,

  • hohe Gewinnmargen,

  • hoher Free-Cash-Flow,

  • gute Marktstellung,

  • starker Markenname,

  • aktionärsfreundliches Management.
  • Buffett-Zitate

    "Konzentrieren Sie sich auf Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit 40 Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen."


    "Man sollte in Unternehmen investieren, die selbst ein Vollidiot leiten könnte, denn eines Tages wird genau das passieren."


    "Wenn ich eine Aktie einmal habe, gebe ich sie am liebsten nie wieder her."


    "Diversifikation ist ein Schutz gegen Ignoranz. Sie macht wenig Sinn für diejenigen, die wissen, was sie tun."


    "Ein Unternehmen braucht einen Burggraben, um sich vor demjenigen zu schützen, der eines Tages kommen und das gleiche Produkt für einen Cent weniger anbieten wird."


    "Wenn ich eine Aktie erwerbe, stelle ich mir vor, ich würde ein ganzes Unternehmen kaufen, so als ob ich einfach den kleinen Laden an der Ecke kaufen würde. Kaufte ich den kleinen Laden, würde ich alles über ihn wissen wollen."


    "Risiken entstehen, wenn man nicht weiß, was man tut."