CargoLifter: Luftschiffbauer in Geldnöten - DER SPIEGEL
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CargoLifter Luftschiffbauer in Geldnöten

Der angeschlagene Luftschiffbauer CargoLifter (Berlin) steckt in akuten finanziellen Schwierigkeiten. Das Unternehmen sei nur noch wenige Tage zahlungsfähig, sagte eine Sprecherin.
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Berlin/Potsdam - "Die Lage ist ernst. Es geht eher um Tage als um Wochen", sagte CargoLifter-Sprecherin Silke Rösser am Samstag. Zu einem konkreten Datum wollte sie sich nicht äußern. Nach einem "Focus"-Bericht sol die Liquidität nur noch bis Montag sichergestellt sein, falls es keine kurzfristigen Hilfen vom Land oder vom Bund gebe. Das Unternehmen habe auch Brandenburgs Wirtschaftsminister Wolfgang Fürniß und Bundeskanzler Gerhard Schröder schriftlich um kurzfristige Unterstützung gebeten, heißt es weiter. Rösser bestätigte die Briefe, ohne auf Details einzugehen.

Eine Sprecherin der Bundesregierung erklärte am Samstag, man habe sich über die Lage informiert und hoffe auf eine privatwirtschaftliche Lösung. Ob dies ausschließe, dass die Bundesregierung CargoLifter kurzfristig unter die Arme greife, wollte sie nicht sagen.

In der brandenburgischen Landesregierung sei nichts von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit bekannt. Vize-Regierungssprecher Manfred Füger bestätigte aber "intensive Gespräche" zwischen CargoLifter, Landes- und Bundesregierung. Es gehe vorrangig um die Aktivierung einer bereits gewährten Bund-Länder-Bürgschaft und die Begleitung durch eine Hausbank. Das Kabinett in Potsdam will sich an diesem Dienstag mit CargoLifter befassen.

In den vergangenen Tagen hatte der Luftschiffbauer wiederholt auf seine prekäre finanzielle Lage hingewiesen.