Check-in-Regeln: Lufthansa-Chef befürchtet schwindende Gewinne - DER SPIEGEL
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Check-in-Regeln Lufthansa-Chef befürchtet schwindende Gewinne

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber rechnet nach den vereitelten Anschlägen von London mit deutlichen Mehrkosten bei der Abfertigung von Flügen. Die Gewinne vieler Fluggesellschaften könnten wegbrechen.
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Frankfurt am Main - "Gehen Sie davon aus, dass sich nach London der Aufwand in der Sicherheitskontrolle noch einmal deutlich erhöht, zudem müssen wir jetzt mehr Gepäck im Frachtraum transportieren, doppelte Kontrollen einführen", sagte er der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". "Das kann schnell drei bis vier Euro je Passagier ausmachen. Für viele Fluglinien sind das dann drei Fünftel des Ergebnisses."

Diese Kostensteigerung für alle Fluglinien müsse nicht zum Schaden seines Unternehmens sein, sagte er: "Aber auch wir müssen noch mehr Effizienz zeigen, um den Mehraufwand abzufedern und unser Gewinnziel zu erreichen."

Die Kosten für die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen solle der Staat übernehmen, forderte Mayrhuber. "Es geht nicht, dass tausend Demonstranten eine kostenlose Begleitung der Polizei bekommen, aber tausend Menschen, die in Urlaub fliegen wollen, jeweils neun Euro zahlen sollen."

In Großbritannien hatten die Behörden am Donnerstag rund 20 Verdächtige im Zusammenhang mit geplanten Anschlägen auf von London aus startende Passagierflugzeuge festgenommen. Offenbar planten sie die Attentate mit Flüssigsprengstoff, den sie mit dem Handgepäck an Bord schmuggeln wollten.

mik/Reuters/dpa-AFX