Chemieindustrie: Tarifpartner landen bei 2,6 Prozent - DER SPIEGEL
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Chemieindustrie Tarifpartner landen bei 2,6 Prozent

Der erste große Tarifabschluss des Jahres ist unter Dach und Fach. Rund 580.000 Beschäftigte bekommen mehr Geld.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Lahnstein - Gewerkschaft und Arbeitgeber hätten sich auf eine Lohnerhöhung von 2,6 Prozent und eine Einmalzahlung von 40 Euro geeinigt, teilte der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) in Lahnstein nach der dritten Verhandlungsrunde mit.

Regional unterschiedlich gilt der neue Tarifvertrag mit einer Laufzeit von insgesamt 13 Monaten ab Mai, Juni oder Juli. Zudem einigten sich die Tarifparteien auf eine Initiative zur Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen bis 2007 sowie Qualifizierungsmöglichkeiten für die Beschäftigten.

Die Tarifverhandlungen hatten sich am Nachmittag noch um die Entgelterhöhung gedreht. Bereits zuvor hatten sich die Tarifparteien in den Fragen Aus- und Weiterbildung geeinigt. Die IG Bergbau, Chemie, Energie hatte ursprünglich eine Erhöhung der Entgelte in Höhe der Inflationsrate sowie der Steigerung der Produktivität in der Branche gefordert. Dies hätte einem Einkommenszuwachs von rund 4,5 Prozent entsprochen.