Chemiekonzern: BASF plant Stellenabbau - DER SPIEGEL
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Chemiekonzern BASF plant Stellenabbau

BASF gerät in den Sog der globalen Wirtschaftskrise: Vorstandschef Jürgen Hambrecht sieht ein Jahr voller Herausforderungen auf sein Unternehmen zukommen. Umsatz und Gewinn des Chemiekonzerns werden weiter zurückgehen - weltweit werden Jobs gestrichen.
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Ludwigshafen - Der Chemiekonzern BASF   will wegen des Konjunktureinbruchs sein Sparprogramm beschleunigen und Arbeitsplätze abbauen. In diesem Jahr sollen bei dem Chemiekonzern weltweit mindestens 1500 der aktuell knapp 97.000 Arbeitsplätze wegfallen, sagte Vorstandschef Jürgen Hambrecht anlässlich der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag.

"2009 wird ein Jahr voller Herausforderungen werden, wie wir sie noch nicht erlebt haben", sagte Hambrecht. Die Lage auf den Absatzmärkten der BASF verschärfe sich, eine Trendwende sei derzeit nicht in Sicht. Der Chemiekonzern werde deshalb Anlagen und Standorte schließen und entsprechend Stellen abbauen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Hambrecht mit einem Minus beim Umsatz und einem noch deutlicheren Rückgang des operativen Ergebnisses. Im vergangenen Quartal war das Unternehmen in die Verlustzone gerutscht. Von Oktober bis Dezember sei ein Verlust von 313 Millionen Euro entstanden.

2008 setzte das Chemieunternehmen mit 62,3 Milliarden Euro insgesamt 7,5 Prozent mehr um. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern (Ebit) und Sondereinflüssen ging jedoch um zehn Prozent auf 6,9 Milliarden Euro zurück. Unter dem Strich fiel der Überschuss auf 2,9 Milliarden Euro, ein Minus von 28,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Wegen des Nachfrageeinbruchs durch die Wirtschaftskrise hat BASF schon in den vergangenen Wochen die Produktion gedrosselt und fährt bereits in mehreren Betrieben Kurzarbeit.

maf/dpa/Reuters

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