Chiphersteller AMD: Rote Zahlen nach hartem Preiskampf - DER SPIEGEL
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Chiphersteller AMD Rote Zahlen nach hartem Preiskampf

Der weltweit zweitgrößte Chiphersteller AMD ist wegen des scharfen Preiskampfes mit dem Rivalen Intel im Weihnachtsquartal unerwartet in die roten Zahlen gerutscht. Auch für das laufende Vierteljahr bietet AMD enttäuschende Prognosen.
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San Francisco - Wie AMD gestern mitteilte, prangte in den Büchern am Ende des vierten Quartals ein Verlust von 574 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 96 Millionen Dollar vor einem Jahr. Darin enthalten waren Sonderposten wie eine Belastung in Höhe von 550 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der 5,4 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Grafikchipherstellers ATI.

Rechnet man diese aus dem Ergebnis heraus, so verlor AMD je Aktie vier Cent. Analysten hatten hingegen mit einem Gewinn je Anteilschein von acht Cent gerechnet. Der Umsatz fiel auf 1,77 Milliarden Dollar und lag damit etwas über den Erwartungen der Marktexperten. AMD-Chef Hector Ruiz sagte, er rechne damit, dass der Preiskampf sich im gesamten laufenden Jahr als große
Herausforderung erweisen werde.

Im ersten Quartal werde der Umsatz voraussichtlich im Bereich von 1,6 bis 1,7 Milliarden Dollar liegen, teilte das Unternehmen mit. Analysten erwarteten bislang 1,8 Milliarden Dollar. Zudem stellte der Konzern für das laufende Geschäftquartal Erlöse in Aussicht, deren Höhe hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Die Aktie verbilligte sich im nachbörslichen Handel um mehr als fünf Prozent.

kai/Reuters

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