Chipkrieg AMD attackiert Intel mit Kartellklage
AMD führte außerdem Teilexklusivabkommen mit NEC, Acer und Fujitsu an. Sie seien durch Rabatte und Marktentwicklungs-Gelder bewirkt worden, die Käufe von AMD teilweise oder ganz verhinderten. Auch Hewlett-Packard sowie die frühere Compaq wurden in der Klage genannt.
AMD bezog sich vor allem auf die Intel-Dominanz im Markt für x86-Mikroprozessoren. Dabei handelt sich um Chips, die in den meisten Personal-Computern eingesetzt werden. Sie lassen den Einsatz von Windows-, Solaris- und Linux-Betriebssystemen zu. Selbst Apple will ab 2006 exklusiv auf Intel-Chips überwechseln.
Der Intel-Marktanteil in diesem Markt liege momentan vom Absatz her bei 80 Prozent und vom Wert her bei 90 Prozent des Umsatzes. Damit habe Intel "Monopolbesitz" und "super-dominierende Marktkraft", betonte AMD.