Chipkrise AMD entlässt 2300 Mitarbeiter
Sunnyvale - 1000 Stellen gehen bei der Schließung von zwei Chip-Fabriken in Austin (Texas) verloren. Die restlichen Arbeitsplätze werden bei Umstrukturierungen der Operationen in Penang (Malaysia) wegfallen.
AMD erwartet durch die Umstrukturierung Kosten in Höhe von 80 bis 110 Millionen Dollar. Diese sollen im laufenden dritten Quartal verbucht werden. Durch die Maßnahmen rechnet der Konzern künftig mit jährlichen Einsparungen von 125 Millionen Dollar. AMD-Chef WJ Sanders sagte, der Konzern werde sich auf Flash-Memory-Speicher und PC-Prozessoren konzentrieren. Diese beiden Bereiche seien am vielversprechendsten.
Unterdessen hat der US-Computerhersteller Gateway mitgeteilt, seine neuen PCs künftig nicht mehr mit Prozessoren von AMD auszurüsten. Der 1,4 Gigahertz Athlon-Prozessor des zweitgrößten Chipherstellers der Welt werde aber weiter in den bestehenden Produktlinie eingesetzt, sagte AMD-Sprecherin Ward Tisdale. Zum potenziellen Umsatzverlust für AMD durch den Gateway-Rückzug wollte sich die Sprecherin nicht äußern.