Chrysler Kaufinteressenten stehen Schlange
New York - Die Frage des Verkaufs der Chrysler Group wird nach Aussage ihres CEO Tom LaSorda schnell beantwortet werden. Der Manager habe versichert, dass das Thema nicht in die Länge gezogen werde, sagte ein Teilnehmer eines Treffens von LaSorda mit Händlern in Florida dem "Wall Street Journal". Auf weitere Frage nach den Fortschritten zu den Verkaufsgesprächen habe der Chrysler-CEO nicht eingehen wollen. Er könne diese Fragen aus rechtlichen Gründen nicht beantworten.
Nach Angaben von mit dem Vorgang vertrauten Personen hätten Cerberus Capital Management sowie eine Gruppe unter der Leitung von Blackstone Group und Centerbridge Partners LP vertrauliche Vereinbarungen unterschrieben, Chrysler prüfen zu dürfen, berichtet die Zeitung weiter. Interessiert an der US-Tochter sei auch der kanadische Zulieferer Magna International Inc.
DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche hatte Mitte Februar angekündigt, alle Optionen für die angeschlagene US-Tochter zu prüfen. Das Unternehmen hoffe, dass erste Vorschläge bis Ende des Monats vorliegen würden, hieß es aus Kreisen
mik/vwd