Cisco: Durststrecke ist noch lang - DER SPIEGEL
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Cisco Durststrecke ist noch lang

Der Vorstandschef von Cisco, John Chambers, befürchtet, dass die Unternehmen in den USA ihre Investitionen noch weiter zurückfahren werden. Auch die Netzwerke, die Cisco liefert, werden davon betroffen sein.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - "Ich rechne damit, dass wir in den nächsten zwei Quartalen Schwierigkeiten haben werden", sagte Chambers am Mittwoch in Boston nach einer Rede vor der Handelskammer. Cisco ist der führende Anbieter von Netzwerkausrüstungen.

Anfang Februar hatte Cisco zum ersten Mal seit mehr als sechs Jahren eine Gewinnprognose verfehlt und davor gewarnt, dass die Abschwächung mindestens in den kommenden zwei Quartalen weitergehen könnte. Für das im Januar abgeschlossene zweite Quartal des Geschäftsjahres wies Cisco im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Gewinnanstieg von 48 Prozent und einen Zuwachs des Umsatzes um 55 Prozent aus. Beide Zahlen lagen unter den Erwartungen der Analysten. Am Freitag hatte Cisco einen Personalabbau von 3000 bis 5000 Festangestellten angekündigt; das sind sieben bis 11 Prozent der insgesamt 44.000 Beschäftigten.