Citigroup Gewinnplus dank Privatkundensparte
New York - Der Nettogewinn von Januar bis März sei von 5,27 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 5,44 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das in New York ansässige Institut am Freitag vor Öffnung der US-Börsen mit. Je Aktie entspricht dies einem Gewinn von 1,04 (Vorjahr 1,01) Dollar.
Einen Gewinn in dieser Höhe hatten die Analysten nicht erwartet. Sie waren im Schnitt von 1,02 Dollar je Anteilsschein ausgegangen. Im Investment Banking, der Vermögensverwaltung (Asset Management) sowie bei der Betreuung hoch vermögender Kunden mussten die Amerikaner allerdings einen Ergebnisrückgang hinnehmen.
Citigroup zufolge schlugen im Quartal 272 Millionen Dollar für Restrukturierungsaufwendungen sowie 109 Millionen Dollar im Zusammenhang mit dem Verkauf von Krediten zu Buche. Dem gegenüber stand ein Sonderertrag von 183 Millionen Dollar. Den Gewinn aus sogenannten fortgeführten Geschäftsbereichen bezifferten die Amerikaner auf 5,17 Milliarden Dollar oder 99 Cent je Aktie. Die konzernweiten Erlöse kletterten im Auftaktquartal um sechs Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar. Auf der Kostenseite musste die Bank zwar einen Anstieg um zwölf Prozent hinnehmen, verglichen mit dem Schlussquartal blieben die Aufwendungen aber konstant.
Die Citigroup-Aktie war am Donnerstag mit einem Abschlag von 0,9 Prozent auf 45,40 Dollar aus dem Handel gegangen. Seit Jahresbeginn haben die Papiere sechs Prozent verloren, während die gesamte Branche ein Minus von acht Prozent verzeichnete. Zur Steigerung des Kurses könnte in den nächsten Börsenstunden die Mitteilung über einen weiteres Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis 15 Milliarden US-Dollar beitragen.