Citigroup: Gutes Geld mit Privatkunden - DER SPIEGEL
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Citigroup Gutes Geld mit Privatkunden

Die weltgrößte Bank konnte mit ihren Geschäftszahlen die Prognosen der Analysten übertreffen. Das verdankt sie vor allem dem von deutschen Banken verschmähten Privatkundengeschäft.
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New York - In den ersten drei Monaten des Jahres sei der Gewinn je Aktie aus fortgeführtem Geschäft von 0,66 Dollar auf 0,79 Dollar gestiegen, teilte Citigroup   am Montag in New York mit. Damit übertraf der weltgrößte Finanzkonzern die Erwartung der Analysten, die im Schnitt um 2 Cent niedriger gelegen hatten.

Der größte Gewinnbringer war mit 2,15 Milliarden Dollar (Vorjahr 1,7 Milliarden Dollar) das Geschäft mit Privatkunden. Im Filialgeschäft verzeichnete Citigroup sogar einen Gewinnsprung von 54 Prozent auf 942 Millionen Dollar. Die weltweit führende Bank ihren Überschuss jedoch auch im Firmenkunden- und Investmentbanking-Geschäft steigern.

Deutschland, wo der Konzern unter anderem durch die Citibank vertreten ist, gehörte den Angaben zufolge zu den besonders gewinnträchtigen Regionen. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) stieg der Überschuss am kräftigsten, In Japan sank er den Angaben zufolge. Verluste verzeichnete die Citigroup in Lateinamerika.

Die Summe der Erträge, im Wesentlichen der Zins-, Provisions- und Handelsüberschüsse, kletterte bei der Citigroup um vier Prozent auf 18,54 Milliarden Dollar. Die Citigroup traf damit die Erwartung der Analysten. Die Bank of America steigerte die Summe der Erträge um 3,5 Prozent von auf 8,89 Milliarden Dollar, verfehlte damit allerdings die Expertenprognosen leicht.

Die Aktien der drei deutschen Großbanken im Dax reagierten mit teils starken Kursaufschlägen: Deutschen Bank   lagen gegen 14.50 Uhr mit einem Plus von 3,3 Prozent auf 43,97 Euro an der Spitze des Dax, Commerzbank   stiegen um rund ein Prozent auf 7,39 Euro, HypoVereinsbank   gewannen knapp zwei Prozent auf 8,33 Euro.