CoBRa-Gegner: Generali bestätigt Gespräche - DER SPIEGEL
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CoBRa-Gegner Generali bestätigt Gespräche

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Mailand - Der italienische Versicherungskonzern Generali hat am Mittwoch Gespräche mit der Commerzbank über eine Erhöhung seiner Beteiligung von bisher fünf Prozent am Frankfurter Bankkonzern bestätigt. Nach wochenlangem Schweigen erklärte die Assicurazioni Generali in einer dreizeiligen Pressemitteilung, man prüfe eine intensivere Zusammenarbeit und eine Erhöhung der Kapitalbeteiligung an der Commerzbank.

Der Generali-Vorstandschef Gianfranco Gutty sagte der Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore": "Eine Erhöhung unserer Beteiligung würde ein umfangreiches Abkommen mit einschließen." Gedacht ist dem Blatt zufolge an eine intensive Zusammenarbeit bei Lebensversicherungen, Immobilienkrediten, Pensionsfonds und im Bankgeschäft mit Privatkunden.

Der von CoBRa angestrebte Verkauf der Commerzbank an eine ausländische Bank würde den wichtigsten Vertriebskanal der Generali in Deutschland gefährden. Die Generali-Tochter Aachener und Münchener vertreibt über die Commerzbank Versicherungsprodukte.