Coca-Cola: Gewinneinbruch kostet 6000 Arbeitsplätze - DER SPIEGEL
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Coca-Cola Gewinneinbruch kostet 6000 Arbeitsplätze

Coca-Cola will weltweit 6000 Stellen streichen - das entspricht einem Fünftel der Belegschaft. Hintergrund des Arbeitsplatzabbaus ist ein dramatischer Gewinneinbruch bei dem größten Getränkekonzern der Welt.
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Atlanta - Coca-Cola habe im vierten Quartal 45 Million Dollar Verlust geschrieben, sagte der neue Konzern-Chef, Douglas Daft. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen im gleichen Zeitraum noch 597 Millionen Dollar verdient. Die negative Bilanz sei auf aussergewöhnliche Belastungen von 813 Millionen Dollar in Osteuropa und Fernost zurückzuführen.

Jetzt sollen in den USA 3300 und im Ausland 2700 Arbeitsplätze wegfallen. Beobachter hatten die Streichung von 2000 Stellen erwartet.

Die Arbeitsplatzreduzierung ist eine weitere Maßnahme, mit der Daft die Rentabilität des Unternehmens verbessern will. Er hatte im April den Chefsessel vom überraschend zurückgetretenen Douglas Ivester übernommen. "Die Welt, in der wir handeln, hat sich geändert und wenn wir überleben wollen, dann müssen wir uns ändern", sagte der neue Chef von Coca-Cola.