Coca Cola: Neuer Rückruf für Limonade - DER SPIEGEL
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Coca Cola Neuer Rückruf für Limonade

Coca Cola gerät wieder mit einer Rückrufaktion in die Schlagzeilen. In Belgien müssen 700.000 Flaschen der Limonade Pomelo in die Abfüllanlagen zurück.
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Brüssel - Der Limonaden-Hersteller begründete den Rückruf am Montag damit, dass sich Farbe und Geschmack unter Sonneneinstrahlung leicht verändern könnten. Coca-Cola-Sprecher Steve Leroy versicherte, es handle sich um eine rein vorbeugende Maßnahme: "Für die Gesundheit der Konsumenten besteht keinerlei Gefahr. Es geht uns nur um die Geschmacksqualität."

Der Konzern war vor zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten, als er zwei Millionen Colaflaschen zurücknehmen musste, weil in einigen Bakterien festgestellt worden waren. Mehrere belgische Schulkinder waren nach dem Genuss der Limonade erkrankt. Von offizieller Seite hatte es später geheißen, es habe zu keiner Zeit eine Gefahr für die Gesundheit bestanden, der Rückruf sei nur auf die öffentliche Aufregung zurückzuführen gewesen.

Die 700.000 Flaschen machen insgesamt rund sieben Prozent des täglichen Verkaufs der Limonaden aus. Die Kosten für die Rückrufaktion konnte Coca Cola bisher noch nicht beziffern.