Commerzbank Abwärtstrend gestoppt
Zum einen könnte der weltgrößte Rückversicherer strategische Interessen haben und die HypoVereinsbank, die ihm zu 25,7 Prozent gehört, mit der Commerzbank verschmelzen, um einen bundesweit flächendeckenden Vertrieb für seine Ergo Versicherungen zu schaffen. Doch Commerzbank-Vorstandssprecher Klaus-Peter Müller würde nach wie vor am liebsten zunächst mit der Unicredito zusammengehen um dann die Société Générale ins Boot zu nehmen.
Andere Banker vermuten, die Münchener Rück wolle mit dem Kauf der Anteile unliebsamen Konkurrenten den Schritt in ihren Heimatmarkt verbauen. Der Rückversicherer dagegen beteuert, sein Engagement sei ein reines Finanzinvestment. Die Münchner wollen also mit dabei sein, wenn die Commerzbank-Aktie steigt, weil das Institut übernommen wird. Eines aber ist allen Experten klar: Sollten nicht wirklich böse Überraschungen in den Büchern schlummern, ist der Abwärts-Trend der Commerzbank-Aktie eindeutig gestoppt.