Commerzbank: CoBRa will wieder zuschlagen - DER SPIEGEL
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Commerzbank CoBRa will wieder zuschlagen

Die Investorengruppe CoBRa fordert eine außerordentliche Hauptversammlung der Commerzbank. Die Störenfriede wollen wieder mehr Einfluss gewinnen.
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Frankfurt am Main - Grund der Forderung ist eine Kapitalerhöhung der Commerzbank. Die CoBRa-Aktionäre machen geltend, dass sie an der Kapitalerhöhung vor einigen Wochen nicht beteiligt wurden. Dadurch sei der Anteil der von der CoBRa vertretenen Aktionäre verwässert worden. Die Investorengruppe hält rund 16 Prozent an der Commerzbank.

Commerzbank-Sprecher Ulrich Ramm sagte dazu lediglich, dass bisher kein offizieller Antrag für eine außerordentliche Hauptversammlung gestellt worden sei. Die Bank werde jedoch die Wünsche ihrer Aktionäre respektieren und entsprechende Anfragen untersuchen. Den per Fax übermittelten Antrag der CoBRa-Aktionäre halten Commerzbank-Juristen für unzureichend. Sie verlangen Bestätigungen darüber, dass die Antragsteller fünf Prozent der Commerzbank-Aktien besitzen und diese länger als drei Monate halten.

Die CoBRa-Aktionäre sind der Ansicht, dass die neuen Aktien zu einem viel zu niedrigen Kurs ausschließlich an die italienische Generali verkauft worden seien. Dadurch sei allen anderen Anteilseignern ein Schaden entstanden. Auch über ein Misstrauensvotum gegen den Vorstand sowie über Schadensersatzsprüche gegen Verantwortliche der Bank soll auf der Hauptversammlung abgestimmt werden.