Commerzbank: Großaktionär Rebon will angeblich doch mitmischen - DER SPIEGEL
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Commerzbank Großaktionär Rebon will angeblich doch mitmischen

Der neue Großaktionär der Commerzbank, die niederländische Rebon, will Presseberichten zufolge bei der Strategie der Bank mitreden. Die Finanzholding könnte sogar Einfluss auf die Besetzung des Aufsichtsrates der Großbank nehmen.
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Frankfurt am Main - Hansgeorg Hofmann, Geschäftsführer der Rebon-Tochter Cobra soll nach Angaben der "Wirtschaftswoche" um einen erneuten Termin bei Commerzbank-Chef Martin Kohlhaussen gebeten haben. Dort will er der Zeitschrift zufolge einen Forderungskatalog präsentieren. Die Rebon-Inverstoren sehen demnach "weitreichenden Umstrukturierungsbedarf" im Filialgeschäft der Commerzbank. Hofmann wollte sich zu diesem Bericht zunächst nicht äußern.

Die Commerzbank betonte weiterhin, dass von Seiten der Rebon kein Interesse am operativen Geschäft bestehe. "Nach Aussage der Investoren handelt es sich um ein Finanzinvestment, eine Einflussnahme auf die Geschäftspolitik ist nicht beabsichtigt", schrieb die Bank in einem Geschäftsbericht.

Die Beteiligungsgesellschaft Rebon könnte nach Auskunft des Bundesaufsichtsamtes für das Kreditwesen bereits bei der kommenden Hauptversammlung der Commerzbank Einfluss auf die Besetzung des Aufsichtsrates nehmen.