Commerzbank: Im nächsten Jahr wird alles schlimmer - DER SPIEGEL
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Commerzbank Im nächsten Jahr wird alles schlimmer

Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller hat eine schnelle Fusion seines Hauses mit der HypoVereinsbank ausgeschlossen. Im laufenden Geschäft rechnet der Vorstandschef auch 2003 mit einer unerfreulichen Entwicklung.
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Brüssel/München - Beide Banken hätten erklärt, dass sie erst die eigene Umstrukturierung abschließen wollten, bevor Gespräche mit möglichen Fusionspartnern geführt werden können, sagte Müller dem "Wall Street Journal Europe".

Der scheidende HypoVereinsbank-Chef Albrecht Schmidt hatte sich erst vor einigen Tagen offen für ein Zusammengehen der beiden Großbanken gezeigt. "Das hätte eine theoretische Logik", hatte Schmidt in einem Zeitungsinterview gesagt.

Das eigentliche Ziel der Commerzbank sei ein Zusammengehen mit einem Partner in Europa. "Eine inländische Verschmelzung wäre nur ein vorbereitender Schritt für eine grenzüberschreitende Fusion", sagte Müller. "Der Name unserer neuen Heimat lautet Europa."

Der Vorstandssprecher der Commerzbank zeigte sich für das kommende Jahr pessimistisch. Von der Pleitewelle könnte das Institut noch stärker getroffen werden als 2002. Im nächsten Jahr sei nicht mit einer durchgreifende Verbesserung zu rechnen. "Wir können vor 2004 keine guten Zahlen erwarten", so Müller.