Computer-Streik
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DER SPIEGEL 21/1974
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Deutschlands Banken stehen harte Wochen bevor. Nach den gescheiterten Lohnverhandlungen (Forderung: 15,1 Prozent) für die 300 000 Beschäftigten des Bankgewerbes hat die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) einen Mehrstufenplan entwickelt, um die Arbeitgeber zu großherzigen Zugeständnissen zu drängen. Wenn auch die Verhandlungen mit den Großbanken über neue Haustarifverträge scheitern und die geplanten Protestaktionen ebenfalls erfolglos bleiben, wollen die Gewerkschafter die dritte Stufe ihrer Konfliktstrategie loslassen: Schwerpunktstreiks in den Rechenzentren der Institute. Stehen erst einmal die Computer still, ist es auch mit fast allen Bankgeschäften vorbei.