Computerbauer: HP verbucht "solides Quartal" - DER SPIEGEL
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Computerbauer HP verbucht "solides Quartal"

Der US-Computer- und Druckerkonzern Hewlett-Packard hat in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres bei einem kräftigen Umsatzplus den Gewinn leicht gesteigert. Die Suche nach einem Nachfolger für die jüngst gefeuerte Vorstandschefin Carly Fiorina läuft weiter auf Hochtouren.
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Palo Alto - Die Aktien des Unternehmens reagierten am Mittwochabend nachbörslich mit einem Aufschlag von 2,5 Prozent auf 21,60 Dollar. Im ersten Quartal bis Ende Januar sei der Nettogewinn auf 943 Millionen Dollar oder 32 Cent je Aktie gestiegen von 936 Millionen Dollar im Vorjahr, teilte Hewlett-Packard (HP)   am Mittwoch nach Börsenschluss mit.

Der Umsatz habe sich auf 21,5 Milliarden Dollar von 19,5 Milliarden Dollar erhöht. Vor Sonderposten ergab sich ein Gewinn von 37 Cent je Aktie nach 35 Cent im Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt mit 36 Cent je Aktie und beim Umsatz mit 20,96 Milliarden Dollar gerechnet.

Für das laufende Quartal prognostizierte HP einen Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 35 bis 37 Cent bei einem Umsatz von 21,2 Milliarden bis 21,6 Milliarden Dollar.

"Es liegt noch Arbeit vor uns"

Interimschef Robert Wayman sprach von einem "soliden Quartal". Mit der Profitabilität des Konzerns ist der Top-Manager jedoch unzufrieden: "Es liegt noch Arbeit vor uns." Der Überschuss war im Quartal nur leicht von 936 auf 943 Millionen Dollar gestiegen.

Die Suche nach einem neuen Vorstandschef wird fortgesetzt, so Wayman weiter. Vor einer Woche hatte der Konzern die langjährige Vorstandschefin Carly Fiorina entlassen. Die Suche nach einem Kandidaten war unmittelbar nach dem Rücktritt angelaufen. Nach Einschätzung von Experten dürfte es keine leichte Aufgabe sein, schnell eine geeignete Führungskraft für den Konzern mit rund 150.000 Mitarbeitern zu finden.

HP ist bei PCs inzwischen wieder hinter den Erzrivalen Dell   auf den zweiten Platz gefallen, obwohl Fiorina vor einigen Jahren den Kauf des PC-Herstellers Compaq für rund 19 Milliarden Dollar durchgedrückt hatte.

Bei Computerdienstleistungen hinkt HP weit hinter IBM   hinterher und liegt bei Speicherprodukten hinter EMC auf Platz zwei. HP ist der zweitgrößte Computerkonzern der Welt nach IBM und der mit Abstand weltgrößte Druckerhersteller.

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