Daimler AG: Zetsche widerspricht den Benz-Fans - DER SPIEGEL
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Daimler AG Zetsche widerspricht den Benz-Fans

Die Benz-Anhänger sind sauer, aber Dieter Zetsche bleibt hart: Auf der Hauptversammlung hat der Vorstandschef erklärt, warum der Autokonzern nach der Trennung von Chrysler nur noch Daimler AG heißen soll. Immerhin: Zwei kleine Siege konnten die Benzianer verbuchen.
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Berlin – Die Diskussionen kommen noch – erstmal sprach Dieter Zetsche. Zum Auftakt der außerordentlichen Hauptversammlung in Berlin verteidigte der Vorstandschef die umstrittene geplante Namensgebung, die am Nachmittag von den Aktionären abgesegnet werden soll.

"Mit dem Konzernamen Daimler setzen wir ein klares Zeichen, dass wir ein neues Kapitel aufschlagen und gleichzeitig unsere Tradition als Erfinder des Automobils würdigen", warb Zetsche für den neuen Namen. Mit der alten Daimler-Benz AG sei man nicht mehr zu vergleichen. Man habe mehr Marken, mehr Absatz und mehr Umsatz.

Kritiker des Namenswechsels hatten gefordert, nach dem Verkauf von Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus wieder zum alten Namen Daimler-Benz zurückzukehren. Sie argumentieren, damit werde Firmengründer Carl Benz Rechnung getragen.

Zetsche dagegen betonte, dass der Name "Benz" durch die Marke "Mercedes-Benz" durchaus prominent vertreten sei. "Mercedes-Benz ist die traditionsreichste und wertvollste Automarke der Welt. Keine andere besitzt eine solche Strahlkraft."

Der Vorstandschef kündigte zwei kleine Zugeständnisse an: Die wichtigste Sparte des Konzerns, die Pkw-Sparte, werde von "Mercedes Car Group" in "Mercedes-Benz Cars" umbenannt. Zudem wird die DaimlerChrysler Bank in Mercedes-Benz Bank umgetauft.

itz/dpa-AFX/AFP/ddp

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