Daimler Mercedes fährt Rekordabsatz ein
Frankfurt am Main - Die Mercedes Car Group hat im September 124.600 Fahrzeuge verkauft, und damit gut sieben Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Unterstützt wurde das Wachstum durch ein Absatzplus von mehr als elf Prozent beim Zweisitzer Smart.
Bei der wichtigsten Konzernmarke Mercedes-Benz erreichte der Autobauer mit einem Plus von 7 Prozent ebenfalls eine Rekordmarke. Besonders beliebt waren die Wagen in den USA, wo der Absatz um 13 Prozent zulegte. In den ersten drei Quartalen stiegen die Auslieferungen um knapp ein Prozent auf 942.300 (Vorjahr: 934.200) Einheiten.
DaimlerChrysler hat heute zur außerordentlichen Hauptversammlung geladen, auf der die Aktionäre die Umbenennung beschließen sollen. Dabei wird mit intensiven Diskussionen über den geplanten Namen Daimler AG gerechnet, da eine Gruppe von Anteilseignern den Namen von Autopionier Carl Benz vermisst.
Der Finanzinvestor Cerberus hatte 80,1 Prozent an dem US-Autobauer Chrysler für rund 5,5 Milliarden Euro übernommen. Die restlichen 19,9 Prozent bleiben bei den Stuttgartern. Die "Ehe im Himmel", wie der frühere Vorstandschef Jürgen Schrempp den Zusammenschluss von Daimler-Benz und Chrysler einst nannte, war 1998 geschlossenen worden und hatte neun Jahre gehalten.
DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche schwor die Aktionäre des Autobauers auf den neuen Namen Daimler AG ein. "Mit dem Konzernamen Daimler setzen wir ein klares Zeichen, dass wir ein neues Kapitel aufschlagen und gleichzeitig unsere Tradition als Erfinder des Automobils würdigen", sagte Zetsche auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Berlin laut einem vorab verbreiteten Redetext.
itz/mm.de/dpa/Reuters