Daimler ohne Chrysler: Konzernchef Zetsche erhöht die Renditeziele - DER SPIEGEL
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Daimler ohne Chrysler Konzernchef Zetsche erhöht die Renditeziele

Der deutsche Autobauer Daimler soll ohne seine US-Schwester Chrysler deutlich rentabler werden. Konzernchef Zetsche will einem Pressebericht zufolge die Umsatzrendite kräftig erhöhen - auf bis zu 9,4 Prozent.
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Köln - Nach einem möglichen Verkauf der US-Tochter Chrysler könnten ganz neue Ziele erreicht werden, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital". Demnach will der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche die Umsatzrendite der übrigen Sparten bis zum Jahr 2009 kräftig erhöhen. Wie die Zeitschrift unter Berufung auf interne Vorstandspläne meldet, soll die Umsatzrendite bei der Mercedes Car Group (MCG) in diesem Zeitraum von 4,4 auf 9,4 Prozent, bei der Truck Group von 6,3 auf 7,8 Prozent, bei den Transportern von 1,7 auf 8,4 Prozent und bei den Bussen von 5,3 auf 6,2 Prozent steigen.

Zusammen mit dem ertragreichen Segment Financial Services sowie einer Dividende vom Luftfahrtkonzern EADS, an dem DaimlerChrysler   weiterhin 15 Prozent hält, rechnet Zetsche dem Magazin zufolge mit einem operativen Ergebnis ohne Chrysler von weit mehr als neun Milliarden Euro.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern einschließlich Chrysler ein operatives Ergebnis von 5,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dabei war bei der US-Tochter ein Verlust von 1,1 Milliarden Euro angefallen.

wal/ddp

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