DaimlerChrysler 30.000 Arbeiter im Zwangsurlaub
Die Chrysler-Lager quellen über. Acht Fabriken machen vorübergehend dicht.
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Detroit - Chrysler-Chef Dieter Zetsche reagiert damit auf den Einbruch der Verkaufszahlen im Dezember. "Die Marktlage im Dezember war wie das Wetter im mittleren Westen - kalt", sagte Zetsche, "Momentan leiden wir unter einer besonders unglücklichen Kombination von nachlassender Nachfrage und überquellenden Lagerbeständen."
Durch die Schließung der acht Werke um jeweils zwei beziehungsweise drei Wochen sollen insgesamt 50.000 Fahrzeuge weniger produziert werden. 30.000 Arbeiter sind von dieser Maßnahme betroffen.
Von der nachlassenden Autokonjunktur in den USA ist allerdings nicht allein die kränkelnde Daimler-Schwester betroffen. Auch General Motors und Ford müssen die Produktion reduzieren.