DaimlerChrysler: 40.000 Jobs fallen weg - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler 40.000 Jobs fallen weg

Bis Ende 2001 wird die Zahl der Beschäftigten bei DaimlerChrysler unter 400.000 sinken. Der Absatz bei US-Tochter Chrysler sank im April um 18 Prozent.
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Stuttgart - Die Zahl der Mitarbeiter wird auf Grund der Verkäufe von Adtranz und Temic sowie der geplanten Restrukturierungen bei den US-Töchtern Chrysler und Freightliner um 40.000 sinken. Am Jahresende 2001 würden im Konzern wohl noch 376.000 Menschen beschäftigt sein, nach 416.000 zum Jahresende 2000, sagte Personalvorstand Günther Fleig der Zeitung "Die Welt". "In Deutschland erwarten wir allerdings eine stabile Beschäftigungssituation, sogar einen leichten Zuwachs."

Ob die Beschäftigten auch im Jahr 2001 mit einer zusätzlichen Prämie in Form einer Ergebnisbeteiligung rechnen können, ließ Flieg offen. "Selbstverständlich ist es unser Ziel, hier auch im laufenden Jahr wieder einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen und dann die Mitarbeiter erneut an dem Ergebnis zu beteiligen", sagte der Personalvorstand. Derzeit könne er dazu aber nichts Konkretes sagen. Für 2000 hatten die Mitarbeiter des deutschen Fahrzeuggeschäfts jeweils eine Ergebnisbeteiligung von 3111 Mark erhalten.

Chrysler: April-Absatz sank um 18 Prozent

Chryslers Absatz in den USA sank im April im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 187.000 Fahrzeuge. Der Pkw-Absatz sei um 33 Prozent auf 47.664 Fahrzeuge eingebrochen, der Absatz von Lkw habe sich um zwölf Prozent auf 139.455 Stück abgeschwächt. Analysten waren von einem Rückgang von 15 bis 20 Prozent ausgegangen. Grund für den deutlichen Rückgang seien Missverständnisse zwischen Management und Chrysler-Händlern über ein Anreizprogramm für die Verkäufer, sagte Chrysler-Chef Dieter Zetsche.