DaimlerChrysler: Angestellte und Arbeiter verbünden sich - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Angestellte und Arbeiter verbünden sich

In der Not rücken die Mitarbeiter der US-Tochter des DaimlerChrysler-Konzerns zusammen. Jetzt haben rund 360 Angestellte aus der Chrysler-Finanzabteilung ihren Beitritt zur Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) erklärt.
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Detroit - Wie die "Detroit News" berichtet, sorgen sich die Angestellten um ihre Jobs und ihre Gehälter. Viele befürchteten Nachteile durch die Umstrukturierung bei Chrysler. Der Autobauer ist durch den Absatzrückgang auf den amerikanischen Markt in Turbulenzen geraten. Um die Schieflage zu beseitigen, hat Chrysler-Chef Dieter Zetsche bereits erste Maßnahmen angekündigt. Dazu gehören unter anderem die Entlassung von mehreren tausend Mitarbeitern und die Kürzung von Prämien und Gehältern.

"Mit dem Anschluss an die UAW setzen die Mitarbeiter ein Signal, dass sie sich nicht weiter so schlecht behandeln lassen wollen", erklärt Mike Flynn, Direktor am Institut für Automobile und Transport an der Universität Michigan.

Chrysler-Sprecherin Melinda Wilson sagte am Mittwoch: "Wir respektieren das Recht unserer Mitarbeiter, sich zu Interessengruppen zusammenzuschließen." Das Verhältnis zwischen der UAW und Chrysler war abgekühlt, seit die Gewerkschaft vergeblich versucht hatte, die Arbeiter der Mercedes-Benz-Fabrik in Alabama zu organisieren.

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