DaimlerChrysler: Chrysler-Händler vor der Kündigung? - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Chrysler-Händler vor der Kündigung?

Die neue Vertriebsstruktur bei DaimlerChrysler könnte bald erste Opfer fordern: Angeblich stehen bereits 40 Chrysler-Händler vor der Kündigung ihrer Verträge.
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Frankfurt - Die Betroffenen hätten sich zu einem Interessenverband zusammengeschlossen, um sich gegen die Kündigungen ihrer Verträge zu wehren oder eine Abfindung herauszuhandeln, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD). Mit der Integration des Chrysler-Händlernetzes in die DaimlerChrysler-Vetriebsorganisation Deutschland (DCVD) wolle der Konzern weitere Synergien aus seiner Fusion von 1998 ziehen und die Service-Qualität verbessern.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass DaimlerChrysler den Vertrieb seiner Marken Mercedes-Benz, Chrysler und Smart in Deutschland teilweise zusammenlegen will, um Milliardenbeträge einzusparen. Dabei soll auch die Zahl der Chrysler-Händler von 240 auf 300 steigen. Dennoch habe sich die DCVD von den rund 40 Händlern getrennt, deren Vertriebsgebiete künftig lokale Mercedes-Händler übernehmen sollten, berichtet die FTD. Zusätzlich sollen nach Angaben des Blattes 57 neue Chrysler-Vertriebspunkte bei Mercedes-Händlern oder konzerneigenen Niederlassungen entstehen.