DaimlerChrysler: Dickes Plus in allen Konzernbereichen - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Dickes Plus in allen Konzernbereichen

DaimlerChrysler hat 1999 ein Rekordergebnis erzielt. Trotz eines Zuwachses um 16 Prozent beim Konzern-Jahresüberschuss soll die Dividende aber nicht angetastet werden.
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Stuttgart - Der Gewinn stieg auf 6,2 Milliarden Euro (12,1 Milliarden Mark), teilte das deutsch-amerikanische Unternehmen mit. Das Betriebsergebnis nahm sogar um 28 Prozent auf 11 Milliarden Euro (21,5 Milliarden Mark) zu. Die Dividende wird allerdings nicht erhöht, sondern soll unverändert 2,35 Euro (4,60 Mark) je Aktie betragen. Die Hauptversammlung soll außerdem ein Aktienrückkauf-Programm beschließen, mit dem die Aktionäre in andere Form am Unternehmenserfolg teilhaben können. Üblicherweise steigen durch Aktienrückkauf-Programme die Kurse.

Konzernchef Jürgen Schrempp kündigte an, dass DaimlerChrysler in diesem Jahr zwölf neue Modelle auf den Markt bringen wolle. Der zum 31. März ausscheidende Co-Vorstandsvorsitzende Bob Eaton sprach von Leistungen, die zu den besten der gesamten Automobilbranche gehörten.

Dank einer positiven Marktentwicklung in der EU und in Nordamerika legte der Umsatz im Automobilgeschäft 15 Prozent auf 128,9 Milliarden Euro zu. Der weltweite Absatz stieg 1999 auf knapp 4,9 Millionen Fahrzeuge, fast 400.000 mehr als 1998. Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Personenwagen und Smart steigerte den Absatz auf den neuen Rekord von 1,08 Millionen Fahrzeugen. Der Umsatz nahm von 32,6 auf 38,1 Milliarden Euro zu.

Das Betriebsergebnis erreichte trotz der Verluste beim Kleinwagen den neuen Höchststand von 2,7 Milliarden Euro. Die Chrysler Group setzte mehr als 3,2 Millionen Fahrzeuge ab (Vorjahr 3,1 Millionen) und erhöhte den Umsatz um 14 Prozent auf 64,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis der amerikanischen Automarken erhöhte sich um 22 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.