DaimlerChrysler: Die Chrysler-Krise ist überstanden - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Die Chrysler-Krise ist überstanden

Seinem Vorgesetzten Jürgen Schrempp konnte Chrysler-Chef Dieter Zetsche dieser Tage eine Erfolgsmeldung in der Stuttgarter Zentrale kabeln. Nach all den Turbulenzen der vergangenen Jahre sei der traditionsreiche US-Autohersteller über den Berg.
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Auburn Hills - Vorstandschef Dieter Zetsche erklärte am Donnerstag in Auburn Hills im US-Staat Michigan, jetzt gehe es darum, das Unternehmen nach dem Überlebenskampf zu einem neuen Standard der Spitzenleistung zu führen. Nach einem Verlust von 1,9 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr hat Chrysler im zweiten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 781 Millionen Dollar ausgewiesen.

In seiner Modellpolitik wolle Chrysler auch künftig einen eigenen Weg gehen, sagte der Chef des amerikanischen Zweigs von DaimlerChrysler. In diesem und den beiden nächsten Jahren seien insgesamt elf neue Modelle geplant, darunter ein Minivan und ein mit deutscher Technik entwickelter Sportwagen.

DaimlerChrysler-Vorstandschef Jürgen Schrempp hatte im vergangenen Jahr einen über drei Jahre laufenden Sanierungsplan für Chrysler vorgestellt, der bereits für dieses Jahr ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis und für 2003 einen Gewinn vorsah.

Geplant ist die Streichung von 26.000 Stellen innerhalb der nächsten drei Jahre - das ist jeder fünfte Arbeitsplatz. Außerdem sollen sechs Werke geschlossen werden.