DaimlerChrysler Durststrecke für Aktionäre?
Frankfurt am Main - Der Automobilkonzern DaimlerChrysler plant nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) in diesem Jahr eine Kürzung der Dividende auf rund 1,50 Euro je Aktie. Das Unternehmen wolle durch diesen Schritt rund eine Milliarde Euro einsparen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise.
Vorstand und Aufsichtsrat müssten die Dividendenkürzung, durch die die Ausschüttung an die Aktionäre erstmals seit der Fusion von Daimler-Benz und Chrysler im Jahre 1998 sinken würde, noch genehmigen. Schrempp werde diesen Schritt möglicherweise mit dem intensiven Preiswettbewerb auf dem Pkw- und Lkw-Markt in Nordamerika und Europa begründen, hieß es.
Im Vorjahr hatte das Stuttgarter Unternehmen seinen Aktionären noch 2,35 Euro gezahlt. In der vergangenen Woche hatten Analysten spekuliert, dass der deutsch-amerikanische Konzern eine Dividende auf Vorjahresniveau ausschütten könnte.