DaimlerChrysler: Mitsubishi mit Rekordverlust - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Mitsubishi mit Rekordverlust

Mitsubishi bleibt das Sorgenkind im DaimlerChrysler-Konzern. Nach dem Vertuschungsskandal um defekte Autos muss der japanische DaimlerChrysler-Partner einen Rekordverlust im vergangenen Geschäftsjahr melden.
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Tokio - Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, ist der Verlust unter anderem auf den Absatzrückgang in Japan und Sanierungskosten auf umgerechnet rund 4,9 Milliarden Mark angewachsen. Im Vorjahr hatte sich noch ein Fehlbetrag zum Bilanzstichtag 31. März von rund 420 Millionen Mark ergeben. Mitsubishi Motors hatte im Sommer vergangenen Jahres zugegeben, Defekte an Fahrzeugen jahrzehntelang vertuscht zu haben.

Der Nettoumsatz verringerte sich um 1,7 Prozent auf knapp 60 Milliarden Mark. Vizepräsident Rolf Eckrodt erklärte, substanzielle Kosteneinsparungen würden es Mitsubishi ermöglichen, im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnschwelle zu erreichen. Im darauf folgenden Geschäftsjahr solle der Konzern dann schwarze Zahlen schreiben. Der Aktienkurs büßte in Tokio am Freitagvormittag rund ein Prozent ein.