DaimlerChrysler: Neue Einkaufstour in Japan - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Neue Einkaufstour in Japan

DaimlerChrysler will offenbar die Mehrheit am japanischen Mitsubishi Motors übernehmen. Mit dem schwedischen Autobauer Volvo haben sich die Stuttgarter offenbar schon in Grundzügen über den Verkauf von Anteilen geeinigt.
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Tokio/Stuttgart - In Grundzügen habe DaimlerChrysler eine Einigung über den Kauf des 3,3-prozentigen Volvo-Anteils an seinem japanischen Partner Mitsubishi Motors erzielt, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Montag. Dadurch würde DaimlerChryslers Beteiligung an Mitsubishi auf etwas mehr als 37 Prozent steigen und damit den Anteil der Mitsubishi-Gruppe von 34 Prozent übertreffen.

In einer offiziellen Stellungnahme dazu erklärte Mitsubishi Motors: "Wir sind nicht in der Position, einen Kommentar abzugeben, da dies eine Diskussion zwischen DaimlerChrysler und Volvo ist". Wie die Zeitung weiter berichtete, sei zu erwarten, dass DaimlerChrysler den Aktienkauf auf der Hauptversammlung am 11. April bekannt geben wird. Von Seiten der Presseabteilung habe man jedoch nicht sagen können, ob das Thema auf der Tagesordnung stehen werde.

Mitsubishi Motors-Präsident Takashi Sonobe hatte kürzlich erklärt, dass es keine Anzeichen für Änderungen in der Nutzfahrzeug-Allianz mit Volvo gebe. Sein Vize Rolf Eckrodt hatte nach Auffassung japanischer Reporter indes die Möglichkeit angedeutet, in der Zukunft über eine Auflösung der Allianz nachzudenken. Es gebe aber keine Entscheidung, sagte Eckrodt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Bisher beschränkt sich die Partnerschaft mit DaimlerChrysler auf Pkw.

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