DaimlerChrysler Rote Zahlen dank der US-Töchter
Stuttgart - In der offiziellen Mitteilung der provisorischen Geschäftszahlen aus Stuttgart ist dennoch von Zufriedenheit die Rede. DaimlerChrysler habe im vergangenen Jahr trotz der Konjunkturflaute sein Ergebnisziel erreicht, heißt es.
So habe der Konzern wie prognostiziert ein Betriebsergebnis ohne Einmalkosten von rund 1,2 Milliarden Euro erzielt. Durch die Sanierung für der Chrysler Group, der US-Lkw-Sparte Freightliner und der Mitsubishi-Beteiligung bleibe aber unter dem Strich ein Jahresverlust von etwa 2,5 Milliarden Euro.
Hinzu kommt, dass im gesamten Konzern der Umsatz rückläufig ist. Binnen Jahresfrist sank er von 162 Milliarden auf 150 Milliarden Euro. Die US-Tochter Chrysler musste dabei einen besonders starken Rückgang auf rund 62 Milliarden Euro hinnehmen. Der Fahrzeug-Absatz des Konzerns sank gleichzeitig von 4,75 auf 4,45 Millionen Einheiten. Dazu trug Chrysler mit einem Rückgang von 3,05 auf 2,74 Millionen Einheiten bei.
Musterknabe ist wieder einmal Mercedes: Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz und Smart erreichte beim Umsatz den vorläufigen Zahlen zufolge mit 46 Milliarden Euro und mit rund 1,225 Millionen verkauften Autos neue Rekordmarken.
Der Umbau der beiden US-Töchter Chrysler und Freightliner läuft den Angaben zufolge nach Plan. An den im Februar 2001 veröffentlichten Chrysler-Gewinnzielen werde festgehalten, teilte DaimlerChrysler mit.