DaimlerChrysler: Schrempp geht auf Breuer los - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Schrempp geht auf Breuer los

Zwischen DaimlerChrysler und der Deutschen Bank gibt es offenbar Streit. Jürgen Schrempp soll sich persönlich bei Rolf Breuer beschwert haben.
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Hamburg - Grund für den verärgerten Anruf sei die Bemerkung von Breuer, man berate DaimlerChrysler bei der Abwehr möglicher Übernahmeangebote, berichtete die "Bild"-Zeitung.

"Tatsächlich aber hat keine Bank dafür irgendeinen Auftrag. Jetzt sieht es so aus, als sei bei Daimler wirklich Feuer unterm Dach", zitierte die Zeitung einen "Insider". Bei DaimlerChrysler in Stuttgart war am Montagmorgen zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Breuer hatte am Donnerstag gesagt, sein Institut berate den Autohersteller bei einer Verteidigungsstrategie. Dabei habe die Bank auch die US-Investmentbank JP Morgan auf ihrer Seite, hatte Breuer hinzugefügt. Die Deutsche Bank ist mit zwölf Prozent an DaimlerChrysler beteiligt.

In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Gerüchte gegeben, der Autohersteller könne das Ziel einer feindlichen Übernahme werden, nachdem der Aktienkurs des Unternehmens zwischen April 1999 und Ende 2000 mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren hatte.

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