DaimlerChrysler Schrempp nutzt Mitsubishi-Krise
Düsseldorf - Schrempp zieht mit dieser Forderung die Konsequenzen aus dem Skandal bei Mitsubishi um verschleppte Kundenbeschwerden und den Rückruf von 620.000 Automobilen, schreibt die "Wirtschaftswoche". Der DaimlerChrysler-Chef habe in der vergangenen Woche bereits den Auftrag erteilt, eine Liste mit Kandidaten für einen Vorstandsposten aufzustellen. Die Liste soll bereits rund 40 Namen umfassen.
Das künftige Mitsubishi-Vorstandsmitglied solle nach Angaben des Wirtschaftsmagazins Auslandserfahrung, japanische Sprachkenntnisse und vor allem Durchsetzungsvermögen besitzen.
DaimlerChrysler ist mit 34 Prozent an Mitsubishi beteiligt. An dieser Partnerschaft wolle der deutsch-amerikanische Konzern aber weiter festhalten, weil er keine Alternative habe, hieß es. Für Schrempp sei der japanische Autohersteller ein wichtiger Baustein für das Engagement in Asien.
Eine Sprecherin von DaimlerChrysler bezeichnete den Bericht als reine Spekulation und wollte ihn nicht näher kommentieren.