DaimlerChrysler: Stühlerücken im Vorstand - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Stühlerücken im Vorstand

Im Vorstand von DaimlerChrysler stehen größere Veränderungen an. Der bisherige Chrysler-Chef Wolfgang Bernhard wird allem Anschein nach die Nachfolge von Jürgen Hubbert als Mercedes-Chef antreten. Außerdem soll bereits ein neuer Finanzvorstand feststehen.
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Düsseldorf - Wie das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, wird der Konzern den Kanadier Tom LaSorda als Vize-Chef seiner US-Tochter Chrysler benennen. Der bisherige Produktionschef der US-Sparte würde somit Chrysler-Vize Bernhard ablösen, der wiederum die Nachfolge von Jürgen Hubbert als Mercedes-Chef antreten werde. Dieser scheidet altersbedingt aus dem Vorstand von DaimlerChrysler   aus.

Zudem solle der Chef der Finanzdienstleistungssparte, Bodo Uebber, den Posten des Finanzchefs von Manfred Gentz übernehmen. Die Personalien würden voraussichtlich bereits am Mittwoch vom Aufsichtsrat beraten, hieß es in dem Bericht.

Japans größte Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" berichtete zudem am Dienstag, DaimlerChrysler wolle sein ehemaliges Vorstandsmitglied Rolf Eckrodt als Konzernchef des angeschlagenen japanischen Partners Mitsubishi Motors ablösen. Frühestens im April solle ein neuer Mitsubishi-Chef benannt werden. Mitsubishi, an denen DaimlerChrysler 37 Prozent der Anteile hält, bezeichnete den Bericht als Spekulation.