DaimlerChrysler: US-Anleger fliehen in Scharen - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler US-Anleger fliehen in Scharen

Der Ruf des Autoherstellers Chrysler hat bei den Amerikanern gelitten, seit Daimler Benz eingestiegen ist. Die Anleger meiden den verdächtig unamerikanischen Konzern.
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Düsseldorf - Der Anteil der US-Bürger unter den DaimlerChrysler-Aktionären sei innerhalb eines Jahres von 22 Prozent auf 17 Prozent gesunken, berichtet das "Handelsblatt". Dies gehe aus einem neuen Geschäftsbericht hervor. In Europa lägen jetzt 75 Prozent der Anteile, allein in Deutschland 55 Prozent.

Der Konzern sehe diese Entwicklung nicht als bedenklich an, sagte ein Sprecher der Zeitung. Eine Erklärung sei die Zurückhaltung von US-Anlegern bei nicht rein amerikanischen Unternehmen. DaimlerChrysler sei daran interessiert, den Anteil wieder zu erhöhen. Spezielle Maßnahmen seien aber nicht geplant.