DaimlerChrysler: Zetsche schneidet ins Fleisch - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Zetsche schneidet ins Fleisch

Chrysler-Chef Dieter Zetsche setzt den Rotstift an. Die angeschlagene US-Gruppe soll ihre Ausgaben um fast 40 Prozent reduzieren.
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Detroit - In den kommenden fünf Jahren sollen 18 Milliarden Dollar (etwa 40,5 Milliarden Mark) eingespart werden, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf unveröffentlichte Unternehmensdaten. Die jährlichen Investitionsmittel der US-Tochter des Konzerns sollen von jährlich 9,5 auf sechs Milliarden Dollar gekürzt werden. Chrysler-Präsident Zetsche bestätigte in einem Interview der Zeitung, dass es Kürzungen geben werde, machte jedoch keine näheren Angaben dazu. "Die Grundidee ist eindeutig, die Ausgaben zu reduzieren, aber das bedeutet nicht, dass wir irgendetwas Substanzielles im Produktbereich aufschieben werden", sagte Zetsche.

DaimlerChrysler hatte im Februar ein milliardenschweres Sanierungsprogramm für Chrysler vorgelegt, das den Abbau von 26.000 der 125.000 Arbeitsplätze und Einsparungen bei den Materialkosten vorsieht. Zudem sollen Kosten gesenkt werden durch eine Plattformstrategie mit dem japanischen Partner Mitsubishi sowie durch die Verwendung von Komponenten von Mercedes.

Die hohe Verluste schreibende US-Tochter soll 2002 wieder schwarze Zahlen schreiben und 2003 mehr als zwei Milliarden Euro Gewinn erwirtschaften.

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