DaimlerChrysler: Zoff um neuen Namen - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler Zoff um neuen Namen

Im Aufsichtsrat von DaimlerChrysler hat es eine heftige Debatte über den neuen Namen des Konzerns gegeben. Erst durch eine Kampfabstimmung konnte man sich einigen, wie das Unternehmen nach dem Verkauf der US-Tochter Chrysler heißen soll.
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Stuttgart - Mehrere Betriebsräte hatten nach Informationen des SPIEGEL durchsetzen wollen, dass das Unternehmen wieder Daimler-Benz AG heiße, so wie 1998 vor der Fusion mit Chrysler. Konzernchef Dieter Zetsche habe sich dagegen für die Kurzform "Daimler AG" eingesetzt. Es solle nicht der Eindruck entstehen, man fange wieder dort an, wo man vor vielen Jahren schon einmal stand, argumentierte Zetsche.

Außerdem sorge der Name für eine klare Trennung von Unternehmens- und Markennamen, ähnlich wie bei dem Konzern General Motors  , zu dem unter anderem die Marken Chevrolet, Opel und Saab gehören. Arbeitnehmervertreter hielten dem entgegen, es gebe auch andere Beispiele wie etwa BMW  . Erst durch eine Kampfabstimmung am Ende der Sitzung fand sich eine Mehrheit für den neuen Namen "Daimler AG".

Neun Jahre nach der Fusion von Daimler-Benz und Chrysler hatte DaimlerChrysler   am Montag den Verkauf der Chrysler-Mehrheit für 5,5 Milliarden Euro bekannt gegeben. 80,1 Prozent der Anteile gehen an Cerberus, die übrigen 19,9 Prozent verbleiben bei dem Stuttgarter Unternehmen, das sich künftig nur noch Daimler AG nennen will. Die Transaktion soll im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden.

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