Dax-Umbau: Epcos fliegt raus - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Dax-Umbau Epcos fliegt raus

Ab dem 23. Dezember wird der Siemens-Ableger Epcos nicht mehr im Dax vertreten sein. Dafür rückt die Aktie der Deutschen Börse nach. Auch für die anderen Indices wurden Änderungen beschlossen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt am Main – Wie erwartet hat der Arbeitskreis Aktienindices, ein Beratergremium der Börse, den Dax umgebaut. Wegen starker Kursverluste erfüllte Epcos   seit mehr als einem Jahr nicht mehr alle Kriterien, die Dax-Unternehmen erreichen müssen. Dazu gehören der Handelsumsatz der Aktien und der Börsenwert eines Unternehmens, der sich aus Aktienzahl multipliziert mit dem Kurswert errechnet. Bei beiden Kriterien müssen die Aktiengesellschaften mindestens zu den 35 wichtigsten zählen.

Der Börsenwert von Epcos erreichte im Oktober nur noch den 52. Rang. Künftig wird die Aktie im MDax für mittelgroße Unternehmen geführt. Auch die Deutsche Börse   galt schon im Vorfeld als wahrscheinliche Aufstiegskandidatin für die Spitzengruppe der deutschen Aktiengesellschaften. Nach Umsatz und Börsenwert erreichte sie zuletzt die Ränge 34 und 19.

Im Schatten der Dax-Entscheidung tauschte die Börse auch im Nemax 50 zwei Werte aus. Der Windenergiespezialist Repower wurde in den Auswahlindex des Neuen Marktes aufgenommen. Dagegen muss die Senator Entertainment den Nemax 50 im Dezember verlassen.

Neu in den SDax kommen Autania, Medisana,Surteco und Washtec. Aus dem Index herausgenommen werden dafür die Unternehmen CapitalStage, SM Wirtschaftsberatung, TFG Venture Capital und Vogt Electronic.