Dell: Von der Preisschlacht gezeichnet - DER SPIEGEL
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Dell Von der Preisschlacht gezeichnet

Der weltgrößte Computerbauer Dell profitiert im ersten Quartal von steigenden IT-Investitionen der Unternehmen. Bei Ergebnis und Umsatz konnte der Konzern die Markterwartungen bestätigen. Sorgen bereiten indes erste Folgen des Konkurrenzkampfes mit dem Erzrivalen Hewlett-Packard.
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Round Rock - Das Nettoergebnis stieg nach Angaben von Dell   um 22 Prozent auf 731 Millionen Dollar. Der Computerbauer traf damit den Durchschnitt der Analystenprognosen sowie die eigene Vorhersage vom Februar. Wie das Unternehmen am Donnerstag nachbörslich in New York weiter mitteilte, stieg der Umsatz um 21 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar und lag damit über den eigenen Prognosen von April.

Dell hat den Angaben zufolge im asiatisch-pazifischen Markt sein stärkstes Wachstum erzielt. Der Umsatz stieg in der Region um 38 Prozent. Europa, der Mittlere Osten und Afrika legten um 37 Prozent zu, während die Auslieferungen in den USA um 18 Prozent kletterten. Server-Auslieferungen stiegen um 24 Prozent, Notebooks um 39 Prozent.

Für das folgende zweite Quartal erwartet Dell ein Ergebnis je Aktie von 0,29 Dollar und entspricht damit den Erwartungen der Marktbeobachter. In den kommenden drei Monaten Juli würden voraussichtlich 11,7 Milliarden US-Dollar umgesetzt, hieß es weiter. Damit gibt sich Dell etwas optimistischer als die Analysten, die von einem Umsatz von 11,6 Milliarden Dollar ausgehen.

Allerdings haben weder der Boom im Auslandsgeschäft noch die optimistische Prognose die Anleger überzeugt. Im Gegenteil: Nach Bekanntgabe der Zahlen verlor die Dell-Aktie. Grund hierfür: Die Börsianer fürchten die Folgen der Preisschlacht mit dem Erzkonkurrenten Hewlett-Packard  .

"Bei Dell zeigen sich die Folgen des Preiskrieges, den wir in den vergangenen sechs Monaten beobachtet haben", sagte Barry Jaruzelski, Technologieexperte bei Booz Allen Hamilton. Vor allem Dells Margen machen den Beobachtern Sorgen. Im vergangenen Quartal sanken diese von 18,2 auf 18 Prozent.