Der Werbeetat
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DER SPIEGEL 23/1994
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des Computerkonzerns IBM geht an eine einzige Agentur: IBM-Chef Louis Gerstner hat sich für Ogilvy & Mather entschieden; bisher wurde der Etat auf 43 verschiedene Agenturen verteilt. Branchenkenner nennen die Entscheidung Gerstners die »größte Etatbewegung der Geschichte«. Der deutsche Werbeexperte Thomas Koch, 42, der heute für Firmen wie Dunlop, Minolta und Mannesmann-Mobilfunk Anzeigen und Fernsehspots schaltet, hält die neue IBM-Werbestrategie für einen Fehler. Das Marketing der Computerfirma kennt Koch: Von 1980 bis 1986 war er als Geschäftsführer der GGK-Media für die Werbevergabe der deutschen IBM-Dependance verantwortlich.