Deutsche Autos: US-Verkauf besser als erwartet - DER SPIEGEL
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Deutsche Autos US-Verkauf besser als erwartet

Der schwachen Konjunktur zum Trotz haben die Amerikaner nicht aufgehört, Autos zu kaufen. Die deutschen Hersteller verzeichneten dabei einen geringeren Absatzrückgang als ihre US-Konkurrenten.
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Detroit - Niedrige Kreditzinsen und hohe Nachlässe ließen den Autoabsatz weniger einbrechen als erwartet. Chrysler, die US-Tochter von DaimlerChrysler, verkaufte zwischen Januar und März knapp 600.000 Autos, zwölf Prozent weniger als im ersten Quartal 2000, steigerte aber den Monatsabsatz. "Wir gewinnen im Monatsvergleich an Fahrt. Das ist beim Eintritt in die Frühjahrsverkaufssaison wichtig", erklärte Verkaufs-Vize Gary Dilts.

Mercedes-Benz USA verkaufte im ersten Quartal 47.000 Autos, 1,5 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Absatz der neuen C-Klasse-Modelle stieg allerdings um 79,5 Prozent. BMW fand für 46.800 Fahrzeuge einen Käufer, 9,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Absatz der X5-Geländewagenmodelle hat sich dabei fast verdreifacht.

Porsche verkaufte im ersten Quartal fünf Prozent weniger Fahrzeuge (6350 Stück), Volkswagen setzte 75.000 Autos ab, 9,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Audi legte dagegen um 3,7 Prozent auf 19.500 Fahrzeuge zu.

Die heimischen Hersteller schnitten durchweg schlechter ab als im Vorjahr. Bei General Motors fiel der Absatz im ersten Quartal 2001 verglichen mit dem Vorjahr um 6,8 Prozent auf 1,2 Millionen Autos. Der Ford-Verkauf - einschließlich Volvo und Land Rover - sank um 11,8 Prozent auf rund 950.000 Fahrzeuge.