Deutsche BA: Stewardessen im Warnstreik - DER SPIEGEL
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Deutsche BA Stewardessen im Warnstreik

Mit Warnstreiks verhinderte die Gewerkschaft Verdi die Morgenflüge der Deutschen BA in Berlin. Die Flugbegleiter streikten auch in München, Hamburg und Köln.
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Berlin - An den Flughäfen traten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi insgesamt rund 400 Flugbegleiter in einen befristeten Ausstand bis 8.00 Uhr. Durch den Streik seien alle vier von Tegel abgehenden Morgenflüge des Unternehmens zunächst verhindert worden, sagte ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Inzwischen sei der Warnstreik beendet. Nach Angaben einer Flughafensprecherin sollen die vier BA-Flüge im Laufe des Vormittags nachgeholt werden.

Mit den Warnstreiks will Verdi einen Manteltarifvertrag für das Kabinenpersonal erreichen, der Arbeits- und Freizeit regelt. Dieser soll an den Manteltarifvertrag der Piloten der Deutschen BA angeglichen werden, der 132 freie Tage vorsieht. Bei den Flugbegleitern sind es zur Zeit rund 120 Tage. Auch eine Begrenzung der Flugstunden wie bei den Piloten auf 85 Stunden pro Monat wird gefordert.

Unterdessen wollen die Pilotenvereinigung Cockpit und die Lufthansa heute ihre Tarifverhandlungen über höhere Pilotengehälter fortsetzen. Das kündigte der Sprecher der Vereinigung Cockpit, Georg Fongern, an. Die Gespräche hatten am Montag bis in die Nacht hinein gedauert. Ob es dabei eine Annäherung gab, wollte er nicht sagen. Auch von der Lufthansa gab es keinen Kommentar. Falls es keine Einigung gibt, wollen die Piloten am Donnerstag erneut 24 Stunden lang streiken.