Deutsche Bank: Ackermann in Einkaufslaune - DER SPIEGEL
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Deutsche Bank Ackermann in Einkaufslaune

Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal ein Rekordergebnis hingelegt - und will den Erfolgskurs nun durch milliardenschwere Zukäufe halten. Vorstandschef Josef Ackermann denkt dabei vor allem an das Privatkundengeschäft.
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London - Deutsche-Bank-Chef Ackermann ist nach den Rekordzahlen im ersten Quartal wieder in Kauflaune. Vorstandschef Josef Ackermann sagte der "Financial Times", er wolle die Stärke des deutschen Branchenprimus durch Zukäufe sichern. Potenzial sehe er dabei vor allem im Privatkundengeschäft.

Das Volumen eines Deals könnte irgendwo zwischen einer und fünf Milliarden Euro liegen, aber "ich würde auch nichts Größeres ausschließen, wenn es strategisch Sinn macht", wurde Ackermann zitiert.

Die Deutsche Bank hat gestern das beste Ergebnis im ersten Quartal in ihrer Firmengeschichte präsentiert. Der Branchenprimus verbesserte seinen Gewinn vor Steuern um 46 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, nach Steuern stieg er um 55 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Vor allem die boomenden Aktienmärkte und zahlreiche Fusionen in Europa ließen die Gewinne sprudeln.

Interesse an einem größeren Deal in Deutschland hatte die Deutsche Bank zuletzt 2004 im Zusammenhang mit der Postbank signalisiert.

kaz/AP