Deutsche Bank Ackermann will mehr Kompetenzen
Baden-Baden - Ackermann, der im Mai 2002 die Nachfolge Rolf-E. Breuers bei der Deutschen Bank antreten wird, plädierte im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für eine Weiterentwicklung dieses Amtes in diese Richtung. Die internationalen Investoren verlangten klare Führungsstrukturen in den Unternehmen, sagte er. Dem könne sich die Deutsche Bank mit ihrem globalen Auftritt nicht entziehen. Er wisse sich in dieser Haltung mit Breuer einig, sagte Ackermann.
Ackermann stellte erneut klar, dass es keinen vorzeitigen Wechsel geben wird. Auch Gerüchte über eine Sitzverlegung des Instituts nach London verwies der designierte Vorstandsvorsitzende in das Reich der Phantasie. Einem Zeitungsbericht vom Wochenende zufolge soll der derzeitige Vorstandssprecher Breuer den Posten des seit zwei Jahren amtierenden Präsidenten des Bundesverbands deutscher Banken übernehmen, Frank Heintzeler, der beabsichtigen soll, sein Amt vorzeitig niederzulegen. Im Zusammenhang damit war über ein vorzeitiges Ausscheiden Breuers bei der Bank spekuliert worden.