Deutsche Bank: Breuer deprimiert über Aktienkurs - DER SPIEGEL
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Deutsche Bank Breuer deprimiert über Aktienkurs

Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer ist nicht zufrieden. Der Aktienkurs seines Unternehmens macht ihm Sorgen.
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Frankfurt am Main - Zwar habe sich die Aktie im vergangenen Jahr und den ersten vier Monaten 2001 im Vergleich zum Gesamtmarkt und zu den Wettbewerbern "recht gut" entwickelt. Dennoch sei er mit der Marktkapitalisierung der Deutschen Bank nicht zufrieden, sagte Breuer am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Frankfurt.

Breuer betonte weiter, das Jahr 2001 werde für die internationale Finanzbranche "kein einfaches Jahr". Auch die Deutsche Bank könne sich den Konsequenzen "vielfältiger weltwirtschaftlicher Probleme" nicht entziehen. "Wir spüren die Abhängigkeit in der Weltwirtschaft", so der Vorstandssprecher. Dennoch sei die Deutsche Bank fest entschlossen, ihre Position nicht nur zu behaupten, sondern sich weiter dem Ziel zu nähern, der "beste Finanzdienstleister der Welt" zu werden.

In diesem Zusammenhang bekräftigte Breuer die mittelfristigen Ziele der Bank. So soll der Gewinn pro Aktie bis 2003 um mindestens 15 Prozent steigen, die durchschnittliche Kapitalrendite soll bei über 15 Prozent liegen. Er sei fest überzeugt, dass die neue Struktur die Bank in die Lage versetze, diese "ehrgeizigen Konzernziele" zu erreichen.