Deutsche Bank: Das weltgrößte Geldhaus - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Deutsche Bank Das weltgrößte Geldhaus

Die Deutsche Bank ist das größte Kreditinstitut der Welt und überflügelt mit ihren Zahlen das Bruttoinlandsprodukt mancher Staaten. 1999 bilanzierten die Frankfurter 1,6 Billionen Mark.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt - Den weltweiten Spitzenplatz errang die Deutsche Bank mit dem Kauf des US-Investmenthauses Bankers Trust im vergangenen Jahr. Das Frankfurter Kreditinstitut kommt zurzeit auf einen Börsenwert von 55 Milliarden Euro. Weltweit zählt die Deutsche Bank rund 90.000 Beschäftigte.

Führend ist das Geldhaus vor allem im Handelsgeschäft und in der Vermögensverwaltung. Das Filialgeschäft ist seit September 1999 in die Deutsche Bank 24 ausgegliedert. Der Gesamtkonzern bedient rund 7,5 Millionen Kunden. Mit mehr als 650.000 Online-Konten und 125.000 Kunden im direkten Börsengeschäft sieht sich das Geldhaus auch im Online-Banking in einer Führungsposition, zumindest in Deutschland.

1999 erzielte die Deutsche Bank erneut ein Rekordergebnis. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um fast 50 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro (knapp 5,1 Milliarden Mark). Der Provisionsüberschuss stieg konzernweit um mehr als 50 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Daneben schnellte das Ergebnis aus dem Eigenhandel sogar um 170 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro in die Höhe.